Minis St. Wolfgang

Geschlechtersensible Sprache bei den Minis St. Wolfgang

Seit neuestem wird bei den Minis St. Wolfgang geschlechtersensible Sprache auf allen Ebenen verwendet. Der Entschluss dazu wurde einstimmig von allen Gruppenleiter*innen bei einer Sitzung am 29.08.2020 beschlossen.
Ausschlaggebend war das Ziel, die Geschlechtervielfalt der Ministrant*innen wertschätzend anzuerkennen und abzubilden. Vorbild war hierbei auch unser Dachverband, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der bereits seit mehreren Jahren die geschlechtersensible Sprache verwendet und lebt.
Weitere Informationen zur geschlechtersensiblen Sprache und dem Entschluss des BDKJ findest du in dieser PDF-Datei auf der Website des BDKJ.

Auf der Jagd nach der Coronafahne

Sieht man einmal vom Ministrieren als Tagesgeschäft eines Ministranten ab, gibt es wohl nur ein weiteres Event, das bei einem Mini in St. Wolfgang eine vergleichbare Begeisterung auslösen kann (sollte). Die Rede ist natürlich vom Zeltlager. Aufgrund der bekannten Lage konnte das dieses Jahr leider nicht stattfinden. Rückblickend gab es wohl seit über 20 Jahren kein Jahr in dem nicht in ein Zeltlager, zur Romwallfahrt, oder in ein Jugendhaus gefahren wurde (zumindest nicht in der Erinnerung der älteren Minis und ihrer „Vorfahren“). Doch 2020 ist bekanntlich alles anders und auch wir Minis mussten uns also eine Alternative überlegen.

So fand als kleiner Ersatz für das ausgefallene Zeltlager am ersten Feriensamstag (25.07.) vormittags eine Schnitzeljagd durch die Wolfgangssiedlung statt. In Gruppen von 4-5 Kindern mussten die Minis die gestohlene „Coronafahne“ wiederfinden. Im Zeltlager ist die Fahne das prestigeträchtigste Diebesgut, und ein Verschwinden dieser selbstverständlich höchst peinlich für die bestohlene Pfarrei. Es wurde also alles daran gesetzt die abhandengekommene Fahne wiederzufinden.

Auf ihren Fahrrädern fuhren die Gruppen verschiedene Wegpunkte der alten Wolfgangssiedlung ab. Dort warteten bereits größere Ministranten, die verschiedene Aufgaben für die Radlbanden vorbereitet hatten. Nach kniffligen Rätseln, der ein oder anderen Geschicklichkeitsaufgabe und einer Menge an geballter Ministrantenpower, konnten die Minis die Fahne schließlich aus den Händen der Entführer entreißen und so ihr Gesicht und das aller Ministranten in St. Wolfgang wahren.

Im Anschluss feierten alle zusammen die wiederaufgefundene Fahne mit Würstl- und Kassemmeln am HSW. Dadurch kam zumindest für ein paar Stunden so etwas wie ein Zeltlagerfeeling in heimischer Umgebung auf. Trotz des schönen Vormittags hoffen wir doch sehr, dass uns Corona nächstes Jahr keinen Strich durch die Rechnung macht und wir die erste Sommerferienwoche 2021 dann wieder in unserem heiß geliebten Zeltlager verbringen können.

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